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Wochenendtour auf der Oker und Aller |
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Unsere 19km lange Tour beginnt im Ort Groß-Schwülper. Die Oker durchfließt hier auf sieben Kilometern Länge ein Naturschutzgebiet, in dem das Betreten der Ufer mit Ausnahme der offiziellen Einsetzstellen untersagt ist. Bei Oker-km 85 an der Straßenbrücke Groß-Schwülper haben wir eine Möglichkeit, zum Fluss zu gelangen.
Nach drei Kilometern auf dem Fluss folgt eine weitere Straßenbrücke, hier ist das Ende des Naturschutzgebietes. Im Bereich der Brücke ist aufgrund von Pfählen und Steinen im Wasser vorsicht geboten.
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Wir haben insgesamt neun Kilometer zurückgelegt und kommen zum Ort Hillerse. Hier wurde ein Wehr zu einer Sohlgleite umgebaut. Die Sohlgleite ist passierbar, eine Bootsgasse ist deutlich markiert. Im Unterwasser ist je nach Wasserstand eine Kontaktmöglichkeit mit Steinen gegeben. Eine Spritzdecke ist notwendig, bei der Befahrung geht es recht feucht zu. Die Sohlgleite kann aber problemlos links umtragen werden. Diese Stelle ist auch gut als Pausenstelle geeignet und wegen der naheliegenden Straße kann auch unterhalb eingesetzt werden.
Bis zum Zeltplatz des Paddel-Klub Hannover e.V. sind es nun noch einmal zehn hindernisfreie Kilometer. Die Stauwirkung des Wehres in Seershausen/Meinersen wird früh spürbar, die Oker fließt nur noch sehr gemächlich dahin. Nachdem eine Eisenbahnbrücke unterquert wurde, ist der Steg des Vereinszeltplatzes nicht mehr weit.
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Der Bereich um den Zeltplatz gehört seit dem Jahr 2008 zu einem Naturschutzgebiet. "Wildes" Campen ist nicht zulässig, auch nicht auf dem ausgewiesenen Platz. Eine rechtzeitige vorherige Anmeldung beim Paddel-Klub Hannover e.V. ist unbedingt erforderlich.
Nach einer Nacht am Oker-Ufer folgt am kommenden Tag der mit 22km zweite Abschnitt unserer Tour. Vom Zeltplatz aus sind es zwei Kilometer bis zum Wehr in Meinersen. Ein Hinweisschild am Ufer warnt vor der Wehranlage im rechten Flussarm und weißt die Paddler nach links. Kurz danach folgt auch schon ein Steg und die Umtragemöglichkeit. Unterhalb der Mühle Meinersen ist das Wasser bis zur Zusammenführung mit dem Wehrarm sehr flach, eventuell muss getreidelt werden.
Weiter führt uns die Tour bis nach Müden. Die letzten zwei Kilometer ist die Oker reguliert, es geht fast nur geradeaus. Das unfahrbare Wehr in Müden ist weit voraus zu sehen. Es wird auf der rechten Seite umtragen. Die Einsetzstelle ist etwas mühsam über eine steile, enge Treppe zu erreichen. Die Umtragestelle ist eine gute Pausenstelle.
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Sobald wir wieder auf dem Wasser sind, mündet die Oker in die von rechts kommende Aller.
Der folgende Abschnitt der Aller wird als Mittelaller bezeichnet, der Fluss ist hier noch frei von Motorschifffahrt. Direkt nach der Vereinigung von Oker und Aller findet sich links hinter einer Brücke eine gut ausgebaute Steganlage mit Rastplatz. Ohne Hindernisse geht es eine Strecke von 10 Kilometern in sanften Kurven weiter bis zu unserem Ziel in Langlingen. Oberhalb des Wehres an einer Steganlage links am Ufer können wir aussteigen. Bitte nicht die vorherigen Zugänge des Campingplatzes (Dauercamper) verwenden. Am Wehr ist auch ein kleiner öffentlicher Parkplatz, an dem die Wagen abgestellt werden können. Wer es spritzig mag, kann die Tour auch beenden, in dem er die Bootsrutsche auf der linken Seite des Wehres in Langlingen noch befährt und am Steg unterhalb des Wehres aussteigt. Die Rutsche funktioniert nicht immer: Durch einen Knopfdruck (Schalter auf einem Pfahl im Wasser) wird die Strecke freigegeben. Sobald die Lichtzeichenanlage davor "grün" zeigt, kann die Bootsrutsche befahren werden. Bei mehreren Paddlern muss man ggf. mehrfach "grün" anfordern.
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